Helle Aufregung am Freitagvormittag in Melk: Nach einem Beziehungsstreit war ein Mann ins Auto gesprungen und losgefahren. Im Handschuhfach: Eine Schusswaffe. Die Partnerin informierte die Exekutive, da der Mann davor wüste Drohungen ausgesprochen haben soll. Die Polizei sperrte in der Folge großräumig ab.
Die Nervosität war in der Stiftsstadt jedenfalls groß: Denn viele Menschen waren schon am Kirtag, schnell machte das Gerücht die Runde: "Da will einer vom Stiftsfelsen auf Leute schießen."
Die Polizei sperrte die Donaubrücke von Emmersdorf kommend nach Melk ab und sicherte die Umgebung. Auf "Heute"-Nachfrage teilte ein Sprecher der Landespolizeidirektion mit: "Ja, es gab einen Großeinsatz, dieser konnte rasch beendet. Der Mann konnte festgenommen werden."
Der Verdächtige sei noch im Fahrzeug sitzend von der Exekutive abgeholt worden. "Er leistete keinen Widerstand", so ein Beamter.
Drei Cobra-Einsätze - die Bilder:
Erst letzten Freitag hatte es einen Cobra-Einsatz in Melk gegeben und in der Folge weitere Cobra-Anforderungen in Tulln und Winklarn.