30 Arbeiter nach Verpuffung unter Tage eingeschlossen

Bei einer Verpuffung in der Grube Teutschenthal, nahe Leipzig, wurden zwei Menschen verletzt. Über 30 Bergwerkarbeiter waren vorübergehend eingeschlossen.
In der Grube Teutschenthal (Sachsen-Anhalt), in der Nähe von Leipzig, hat es am Freitagmorgen kurz nach 9 Uhr eine Verpuffung gegeben. Deutsche Medien berichteten zunächst von einer Explosion.

Zwei Menschen wurden dabei verletzt, eine schwer, die zweite leicht sagte eine Sprecherin der Polizei in Halle an der Saale. Beide seien ins Spital gebracht worden

Nach Angaben der Polizeisprecherin befanden sich zudem nach der Verpuffung "mehr als 30 Menschen unter Tage in sicherem Bereich". Den Eingeschlossenen sei es gut gegangen, sie wären auch mit Sauerstoff versorgt gewesen, so ein Sprecher des Landesbergamts in Halle am Freitag. Über den intakt gebliebenen Schacht konnten sie an die Erdoberfläche gebracht werden.

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Endlager für Müll

In der Grube Teutschenthal sind nach Angaben der Betreibergesellschaft rund 100 Mitarbeiter tätig. Bis 1982 wurde hier Kalisalz gewonnen. Nach der Stilllegung wurde der Förderbetrieb zu einem sogenannten Versatzbergwerk umgebaut. Die alten Stollen werden seither mit mineralischen Abfällen Abfällen aufgefüllt.

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