Grüne St. Pölten: "Wollen 1.500 Menschen überzeugen"

Christina Engel-Unterberger
Christina Engel-UnterbergerChristian Dusek/Die Grünen St. Pölten
Bei der letzten St. Pölten-Wahl gab es ein Debakel für Grün, diesmal soll ein sattes Plus her. Wie, das erklärt Christina Engel-Unterberger.

"Heute"Was rennt gut in St. Pölten, was nicht?

Christina Engel-Unterberger: Zufrieden sind wir mit den Entwicklungen im Kunst- und Kulturbereich. Da hat St. Pölten in den letzten Jahren bewiesen, dass die Stadt langfristig denken und planen kann. Jetzt gilt es, in anderen Politikbereichen genauso vorausschauend zu planen und St. Pölten nachhaltig zu gestalten. Dafür braucht es uns Grüne, weil wir bei wichtigen Themen, die derzeit nicht gut laufen, Klartext sprechen: Im Klimaschutz reicht es nicht zu sagen: "St. Pölten ist eh so grün." Das alleine macht noch keine aktive Klimaschutzpolitik. Wir fordern daher ein Büro für Nachhaltigkeit, das eine umfassende Klimaschutzpolitik entwickelt und vorantreibt. Auch im Verkehrsbereich reicht es nicht zu sagen "Ah super, es fahren eh immer mehr Leute mit dem Fahrrad." Wer Klimaschutz ernst nimmt, hat ein sicheres und lückenloses Radnetz, investiert in die LUP-Busse und bildet Netzwerke für den Ausbau des Schienennetz, damit Pendlerinnen und Pendler eine echte Alternative zum Auto haben. Wem Lebensqualität ein Anliegen ist, für den darf Wohnbau nicht nur wirtschaftlich gewinnbringend sein, sondern der definiert auch ökologische und soziale Standards für die Entwicklung unserer Stadt.

"Es reicht nicht zu sagen: St. Pölten is eh so grün." - Christina Engel-Unterberger

"Heute":  Was werden Sie anders machen als ihre Vorgängerin bzw. als im Wahlkampf der Grünen 2016?

Christina Engel-Unterberger: Ich beherrsche die Kunst, kritisch und konstruktiv gleichzeitig zu sein. Das Team hat gemeinsam eine Vision entwickelt, wie St. Pölten im Jahr 2030 aussehen soll. Inhalte, Personen und Haltung stimmen überein. Das wird viele Menschen dazu bewegen, dieses Mal grün zu wählen.

"Heute": Was ist das Wahlziel?

Christina Engel-Unterberger: Das inhaltliche Ziel ist, dass sich St. Pölten nachhaltig entwickelt. Das Etappenziel dafür ist, dass wir als Grüne am 24. Jänner 2021 unsere Stimmen wieder verdoppeln, damit wir wieder als Team in den Gemeinderat einziehen können. Es gilt also 1.500 Menschen davon zu überzeugen, dass es sinnvoll ist, dieses Mal grün zu wählen.

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WahlenSt. Pölten-Wahl 2021

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