Die gestiegenen Preise für Einkäufe und Energie werden für immer mehr Österreicher zum finanziellen Problem. Wie sehr, zeigt die "Heute"- Frage der Woche von Unique Research (500 Befragte, max. Schwankungsbreite ±4,4 Prozent)
69 Prozent gaben an, dass die Preissteigerungen für sie ein "sehr großes" oder "eher schon" ein Problem darstellen. Nur rund jeder vierte Befragte fühlt sich dadurch nicht belastet.
Am schwierigsten ist die Lage laut Eigenangaben für Personen zwischen 30 und 59 Jahren. Befragte mit Kindern unter 14 Jahren stellen die hohen Preise zu 74 Prozent vor Probleme, bei Befragten ohne Kinder sind es "nur" 68 Prozent. Befragte ohne Matura (meist schlechter Verdienende) fühlen sich stärker belastet als jene mit absolvierter Reifeprüfung.
Interessant: Wähler der drei größeren Parteien klagen signifikant öfter über finanzielle Probleme aufgrund der gestiegenen Preise als Anhänger von Grünen und Neos (s. Grafik). "Das Ergebnis spricht eine eindeutige Sprache. Sollte die Regierung geglaubt haben, es gebe nur Corona, hat sie sich getäuscht", sagt Meinungsforscher Peter Hajek zu "Heute".