Grunderwerbsteuer neu: Das ändert sich

Die überarbeitete Grunderwerbsteuer wurde am Dienstag im Nationalrat beschlossen. "Heute" hat zusammengefasst, was sich vor allem bei Grundstücksdeals im Familienkreis mit 1. Juni ändert.

Die überarbeitete Grunderwerbsteuer wurde am Dienstag im Nationalrat beschlossen. "Heute" hat zusammengefasst, was sich vor allem bei Grundstücksdeals im Familienkreis mit 1. Juni ändert.

Die Weitergabe von Grundstücken innerhalb der Familie bleibt begünstigt – auch bei Verkauf. Die ermäßigte Grunderwerbsteuer beträgt 2 Prozent vom 3-fachen Einheitswert (ein Kunstwert, der deutlich unter dem echten Wert liegt). Als Familienkreis gelten Ehegatte, eingetragener Partner, Elternteil, Kind, Enkelkind, Stiefkind, Wahlkind und Schwiegerkind.

Neu ist der Lebensgefährte, der aber im gemeinsamen Haushalt leben muss. Kein Begünstigung wird es entgegen dem Ur- Entwurf für Geschwister, Neffen sowie Nichten geben. Beispiel: Ein Haus ist zwar 420.000 Euro wert, der vom Fiskus festgelegte Einheitswert (EW) beträgt aber nur 28.200 Euro. Die Grunderwerbsteuer für die Familie beträgt also 1.692 Euro (2 Prozent von 84.600 Euro, dem 3-fachen EW).

"Belastungen abgewendet"

Für die Übertragung von Land- und Forstwirtschaftlichen Grundstücken innerhalb der Familie gilt ebenfalls der 3-fache Einheitswert. Aufgrund einer neuen Werterhebung wird ab dem Jahr 2015 auf den einfachen Einheitswert umgestellt.

Finanzstaatssekretär Jochen Danninger (ÖVP) zeigte sich mit dieser getroffenen Neuregelung zufrieden. Es sei gelungen, Belastungen für Familien und Betriebe abzuwenden.

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