Grüne für rasche Lösung für Radler auf Brücke

Links und rechts von der Brücke könnten Radwege "angehängt" werden.
Links und rechts von der Brücke könnten Radwege "angehängt" werden.Bild: Google Maps
Die Bypass-Radlerbrücken für die Nibelungenbrücke kommt bei den Grünen in Linz gut an, allerdings wollen sie bis zur Realisierung eine Zwischenlösung.
Der Plan von Vize-Bürgermeister Markus Hein (FPÖ), an die Nibelungenbrücke zwei Brücke dranzuhängen – ähnlich der Bypass-Lösung auf der Voestbrücke – bringt wieder Schwung in die Diskussion um die Radfahr-Situation in Linz.

2,5 Millionen Euro soll die Lösung kosten, bei der an die Brücke zwei jeweils rund 70 Zentimeter breite Extra-Fahrstreifen gehängt werden. Dazu sind im Gegensatz zur klassischen Bypass-Brücke keine eigenen Pfeiler notwendig. Der Plan wird gerade geprüft, eine Umsetzung wird also noch dauern.

Doch genau dass stört den Grünen-Verkehrssprecher Klaus Grininger. Er will eine schnelle Lösung. "Als ersten Schritt braucht es Sofortmaßnahmen. Es ist daher endlich an der Zeit, auf der Nibelungenbrücke in jeder Fahrtrichtung eine Fahrspur für den Bus- und Radverkehr zur Verfügung zu stellen", fordert Klaus Grininger, Mobilitäts- und Bezirkssprecher der Grünen Linz.

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61.000 Fahrzeuge am Tag



Das allerdings hatte Hein schon mehrfach als "nicht machbar" bezeichnet. Der Grund: Aktuell fahren jeden Tag im Schnitt 61.000 Fahrzeuge mit 50 km/h über die Brücke. Damit wäre eine sogenannter Mischverkehr nicht möglich, weil der nur bei einem weitaus geringerem Verkehrsaufkommen (rund 10.000 Autos am Tag) erlaubt sei, erklärt Hein.

Grininger will das so nicht hinnehmen. "Auf der Nibelungenbrücke ist genug Platz. Der öffentliche Verkehr und der Radverkehr müssen endlich Vorrang in unserer Stadt bekommen", betont er.



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