Bei einem Inserat für das Verteilen von Werbematerial vor den Nationalratswahlen versprachen die Grünen einen Lohn von 8 Euro die Stunde, obwohl die Öko-Partei einen Minestlohn von 8,50 Euro fordert. Nach einem "Heute"-Bericht wurde das Inserat nun korrigiert.
Bei einem Inserat für das Verteilen von Werbematerial vor den Nationalratswahlen versprachen die Grünen einen Lohn von 8 Euro die Stunde. Und das, obwohl die Öko-Partei einen Minestlohn von 8,50 Euro fordert. Nach einemwurde das Inserat nun korrigiert.
Die für das Inserat zuständige Firma entschuldigte sich für den Fauxpas: In einem Entschuldigungsschreiben hieß es:
"Wir sind gesetzlich verpflichtet, einen Mindestlohn in unseren Inseraten anzuführen. Diesen überzahlen wir selbstverständlich. Zudem werden An-und-Abfahrtszeiten sowie Briefings bezahlt. Somit liegt der tatsächliche Stundenlohn pro Einsatzstunde bei netto 10,00 auf Basis einer geringfügigen Beschäftigung, immer mit Anmeldung bei den zuständigen Sozialversicherungsträgern. Bei der Inseratsschaltung auf der Jobplattform ist uns bedauerlicherweise ein Irrtum unterlaufen, dieser wurde mittlerweile korrigiert."
Das bedeutet, dass die Zettel-Austräger nun einen Stundenlohn von 10 Euro für die Arbeit am Grünen Parlamentsklub kassieren.