Grüne Kritik: Strafen für Pfuscher kassiert Kammer

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In der letzten Dekade erhielt die nö. Wirtschaftskammer (WK) rund 2,1 Mio. Euro an eingehobenen Pfusch-Strafgeldern. Matthias Köchl (Grüne): "Die BH hebt die Gelder ein und die WK hält die Hand auf."

In der letzten Dekade erhielt die nö. Wirtschaftskammer (WK) rund 2,1 Mio. Euro an eingehobenen Pfusch-Strafgeldern. Matthias Köchl (Grüne): "Die BH hebt die Gelder ein und die WK hält die Hand auf."

274.821,38  an Strafgeldern für Schwarzarbeit hat die nö. WK im Jahr 2015 bekommen. Für Matthias Köchl (Grüne) eine klare Querfinanzierung: "Die WK-Mitglieder zeigen Pfuscher-Betriebe an, die WK leitet es an die Bezirksverwaltungsbehörde weiter und die wickeln Verfahren und Strafen ab. Aber: Die Strafgelder werden dann an die WK überwiesen."

Arnold Stivanello von der Wirtschaftskammer NÖ: "Von Querfinanzierung kann nicht die Rede sein. Wir werden nur auf Anzeigen unserer Mitglieder aktiv. Das Geld fließt schließlich nicht ins Budget, sondern ist zweckgewidmet für notleidende Mitglieder oder Betriebe." Matthias Köchl: "Wir sind für Pfuscherjagd, aber dafür gibt es die Finanzpolizei. Die WK soll lieber ihre 10-fach-Struktur aufräumen und sparsamer sein."

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