FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl wittert einen Missbrauch von ORF-Gebühren zugunsten der Öko-Lobbyistin und Ex-Grünen Monika Langthaler. Stein des Anstoßes ist eine Sonder-"Zeit im Bild" zum 10-jährigen Jubiläum ihrer Agentur "brainbows".
FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl wittert einen Missbrauch von ORF-Gebühren zugunsten der Öko-Lobbyistin und Ex-Grünen Monika Langthaler. Stein des Anstoßes ist eine Sonder-"Zeit im Bild" zum 10-jährigen Jubiläum ihrer Agentur "brainbows".
Der Clip wurde auf der Firmenfeier Langthalers gezeigt. "Da tritt ORF-Moderatorin Thurnher im ZiB-Studio auf, Interviews werden zusammengeschnitten und am Ende simulieren Politologen eine Diskussion über 'brainbows'", kritisiert Kickl das 12,5- Minuten-Video.
Er will die Causa sogar untersuchen lassen: "Wer zahlte für Kamerateams, Studio, Cutter?" ORF-Sprecher Rainer Scheuer zu Heute: "Wir haben nur das Studio für einige Minuten zur Verfügung gestellt." Dem ORF seien keine Kosten entstanden. Auch bei "brainbows" heißt es: "Das haben wir selbst produziert, können das belegen." Rechnungen weisen Kosten in der Höhe von 3100 Euro aus.
Thurnher hätte kein Geld verlangt. Aber warum ging der Clip sofort nach der FPÖ-Anfrage offline? "Der ORF bat aus markenschutzrechtlichen Gründen darum." Die schiefe Optik bleibt. Für Kickl ist es die zweite grüne ORF-Affäre: 2008 erhielt Langthaler den Auftrag,eine CO2-Bilanz fürs ORF-Radio zu erstellen.Wert: 30.000 Euro. Damals war Langthaler ORF-Stiftungsrätin.