Grüne machen Frauen jetzt zu Bartträgerinnen

Dieser Schnurrbart sorgt für Gespräche. Der Bart weist als Symbol auf die Gehaltsschere zwischen Männern und Frauen hin.

"Sind Sie weiblich, flexibel und ehrgeizig? Jetzt Bart aufkleben und 1/4 mehr verdienen": Der Slogan – samt Schnurrbart zum Ausschneiden – prangt auf der neuen Ausgabe der Zeitung der Grünen Leopoldstadt. In sozialen Netzwerken wird diskutiert: Von "Ist der Bart wenigstens selbstklebend?" bis "Wohl wahr" reichen die Kommentare.

Bezirkschefin Lichtenegger: Bart als Symbol für Gehaltsschere

"Wenn ich als Mann zu einem Vorstellungsgespräch gehe, bekomme ich ein höheres Einkommen als eine Frau", erklärt die Leopoldstädter Bezirkschefin Uschi Lichtenegger (Grüne) auf "Heute"-Nachfrage. "Es geht darum, dass Männer mehr verdienen als Frauen." Den Bart als "Blickfang" und Symbol für die Gehaltsschere habe man im Vorfeld zum Frauentag am 8. März gewählt. Und: "Wir rufen dazu auf, das Frauenvolksbegehren zu unterschreiben", so Lichtenegger, die bereits unterschrieben hat – und auch schon beim ersten Frauenvolksbegehren im Jahr 1997 aktiv war. (gem)

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