Grüne mit Katzen-Plakat, FPÖ mit "falschem" Kandidaten

Bild: Grüne
Der Wahlkampf zur Wahlwiederholung in der Leopoldstadt ist im Laufen. Am Donnerstag präsentierten die Grünen ihre neuen Wahlplakate. Jene von der FPÖ stehen bereits, kurioserweise auch im 20. und nicht nur im 2. Bezirk. Und: Der freiheitliche Spitzenkandidat der FPÖ will offenbar sein Mandat gar nicht annehmen, wenn er "nur" Bezirksvorsteherstellvertreter werden würde.
Der Wahlkampf zur ist im Laufen. Am Donnerstag präsentierten die Grünen ihre neuen Wahlplakate. Jene von der FPÖ stehen bereits, kurioserweise auch im 20. und nicht nur im 2. Bezirk. Und: Der freiheitliche Spitzenkandidat der FPÖ will offenbar sein Mandat gar nicht annehmen, wenn er "nur" Bezirksvorsteherstellvertreter werden würde.

Am 18. September wird in der Leopoldstadt neu gewählt, es geht um die Bezirksvertretung. 38,64 Prozent erreichte die SPÖ im jüngsten Durchgang, 22,15 Prozent die Grünen, 22,10 Prozent die FPÖ. Wie "Die Presse" berichtet, soll jener Spitzendkandidat, mit dem die FPÖ wirbt, aber im Falle eines realistisch erscheinenden Platz 2 gar nicht zur Verfügung stehen. Wolfgang Seidl sitzt nämlich auch im Wiener Landtag - Bezirksvorsteherstellvertreter und Gemeinderat kann man aber nicht gleichzeitig sein.

"Landtagsabgeordneter zu sein, ist mit rund 5300 Euro der deutlich lukrativere Job. Für den Bezirksvorsteherstellvertreter ist eine Summe von rund 4300 Euro vorgesehen", heißt es dazu in der "Presse". Und auch von der FPÖ heißt es: " Sollte uns der erste Platz nicht gelingen, wird Seidl weiterhin im Wiener Landtag und Gemeinderat in seiner Funktion als Abgeordneter und Sozialsprecher tätig bleiben, und Franz Lindenbauer wird seinen Platz einnehmen." Kein neuer Fall, denn laut Bericht haben von 23 FPÖ-Kandidaten nur neun nach der Herbst-Wahl Mandate in den Bezirken angenommen.

Grüne werben mit Katze

Den Anpfiff zur "zweiten Runde im Zweiten" machten am Donnerstag auch die Grünen, die im Herbst nur 21 Stimmen vor den Blauen lagen. Während diesen Sachverhalt ein Plakat aufgreift ("Es wird eng"), wird auf einem weiteren Plakat für Spitzenkandidatin Uschi Lichtenegger ("Es werde Lichtenegger") geworben. Das dritte Plakat der Serie zeigt eine Katze und den Slogan "Wer nicht wählen geht, macht blau". Ab 29. August werden die Plakate auf 70 Dreieckständern im zweiten Bezirk aufgestellt.

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Grünen: mehr Kinderbetreuungsplätze für den Bezirk, das Schützen von Grünräumen im Prater, Augarten, am Donaukanal und am Donauufer sowie eine Revitalisierung des Nordbahnhofs und die Schaffung eines attraktiven Umfelds für junge Selbstständige und Unternehmen.
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