Neue "schlaue" Materialien optimieren Energieströme und passen sich der Umwelt an.
Man nennt die neuen schlauen Häuser "Smart Material Houses": Bauweisen aus Materialsystemen die sich im Unterschied zu herkömmlichen Baustoffen nicht statisch, sondern dynamisch verhalten. Sie können sich aufgrund spezieller Eigenschaften an veränderte Umweltbedingungen anpassen und so Energie- und Materialströme optimieren.
So zum Beispiel bei der energieintelligenten Fassade des Amart Material House von Zillerplus Architekten. Diese strukturiert sich in drei Ebenen, von außen nach innen. Ein begrüntes Fassaden- Element für Hitzeschutz, eine Isolierverglasung als Wärme- und Kälteschutz und ein PCM-Vorhang als Kurzzeit- Wärmespeicher.
Auch die Entwicklung der Solartechnik zieht immer weitere Kreise. So gibt es Verbundsicherheitsglas mit einlaminierten Solarzellen, textile Fassaden oder Dachhauben mit Photovoltaik- Zellen. Wärmedämmstoffe aus Blähton, Schilf, Flachs, Hobelspänen, Holzfasern und Schafwolle gewinnen ebenso an Bedeutung wie mineralische Wandfarben (Silikatfarben).