Grünen-Chefin Vassilakou will Mietrechtsreform

Bild: Helmut Graf

Knapp 100.000 Wiener sind derzeit auf Wohnungssuche. Auf dem freien Markt sind die Mieten laut Vassilakou aber so hoch, dass die Stadt mit geförderten Bauten nicht mehr nachkommt.

"Wenn eine Familie für eine Durchschnittswohnung 14 Euro pro Quadratmeter zahlt, ist das zu viel", sagt Vize-Bürgermeisterin Maria Vassilakou und fordert erneut eine Mietobergrenze. Um die Preise auf dem freien Markt in den Griff zu bekommen, will sie eine Zweckwidmung der Wohnbauförderung sowie eine Reform des Mietrechts.

Darin soll auch enthalten sein:

Präzisierung und Begrenzung der Zuschläge.
Befristungen nur noch in Ausnahmefällen.
Mieter bei den Betriebskosten entlasten.


"Im vergangenen Jahrzehnt sind die Preise bei Neuvermietungen im Altbausegment um 66 Prozent gestiegen. Die Stadt kann diese Entwicklung durch geförderte Wohnungen nicht mehr korrigieren", so Vassilakou. Im Parlament soll noch vor der Wahl der Grundstein für ein neues Gesetz gelegt werden: "Alle Parteien sind dafür. Es gibt keinen Grund, unseren Antrag abzulehnen!"

Barbara Jandl

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