Grusel-Wohnungen: Stadt reagiert nach "Heute"-Story

Bild: privat

Nach dem Bericht über eine desolate Gemeindewohnung in Favoriten meldeten sich weitere Betroffene. Auch ihnen wurden Wohn-Albträume angeboten. Die Stadt will die Kommunikation verbessern.

Albtraum statt Wohntraum: Auch Marcel Fugsig (20) träumte von seiner ersten eigenen Wohnung in Simmering, aber: "Als ich hineinging, habe ich einen Schock bekommen", so der Wiener. "Im Wohnzimmer und in der Küche war Schimmel – er wurde einfach überstrichen. Auch die Tapete löste sich, gereinigt wurde nicht. Ich hätte selber 6.000 Euro investieren müssen, damit die Wohnung bewohnbar wäre."

Nach zahlreichen Beschwerden über desolate Gemeindewohnungen heißt es nun von "Wiener Wohnen": "Der Zustand der Besichtigung darf nicht mit dem der Schlüsselübergabe verglichen werden, da wir im Sinne einer flotten Vergabe die Wohnungen unrenoviert vorzeigen. Wir werden jetzt darauf achten, dass das klarer kommuniziert wird. Die Kundenmanager sind informiert."

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