Mindestens 22 Mädchen starben bei einem Brand in einem staatlichen Heim fürs Missbrauchsopfer. Das Feuer war von den dort betreuten Jugendlichen selbst gelegt worden, nachdem sie versucht hatten, aus der überfüllten Institution zu fliehen.
Angehörige versammelten sich vor dem Gebäude in San Jose Pinula und trauerten um die Toten und Verletzten; die Toten waren zwischen 14 und 17 Jahre alt. 23 weitere Mädchen erlitten teils schwere Verbrennungen und wurden in Krankenhäuser gebracht.
Die Jugendeinrichtung stand wegen der dortigen Zustände, vor allem wegen der Überfüllung, schon länger in der Kritik. Außerdem sind dort neben Mädchen, die ihren Eltern wegen häuslicher Gewalt weggenommen worden waren, zusammen mit minderjährigen Kriminellen untergebracht. Dies führte immer wieder zu Spannungen unter den Bewohnern.
Aus Protest gegen die Bedingungen in dem Heim, hatten die Bewohner randaliert - sogar die Polizei musste ausrücken. Als dann Matratzen angezündet wurden, begann das Drama.