Gudenus will neues Amt "mit mehr Leben erfüllen"

Johann Gudenus soll den Posten als Wiener Vizebürgermeister übernehmen. Auch wenn er kein Ressort hat, möchte er den Vorwurf, für Nichtstun bezahlt zu werden, nicht auf sich sitzen lassen.

Johann Gudenus soll nach der geschlagenen übernehmen. Auch wenn er kein Ressort hat, möchte er den Vorwurf, für Nichtstun bezahlt zu werden, nicht auf sich sitzen lassen.

Gudenus stellte im Ö1-"Morgenjournal" klar, dass er als Vizebürgermeister nicht auf der faulen Haut liegen wolle. Er sei Mitglied des Stadtsenats mit Sitz und Stimme und bei der Beratung und Beschlussfassung aller Akte der Stadtverwaltung beteiligt und könne mitdiskutieren und abstimmen.

"Wäre ein Ombudsmann für die Bürger"

Er wolle das Amt aber aktiver gestalten, als auf dem Papier steht: "Ich würde das Amt auch mit mehr Leben erfüllen wollen. Ich wäre ein Ombudsmann für die Bürger in Wien", sagte Gudenus.

Ihn ärgert die Kritik: "Immer wenn ein Freiheitlicher einen Posten aufgrund einer erfolgreichen Wahl bekommt, dann wird gleich die ganze Funktion in Frage gestellt". Dass er kein Ressort habe, sehe er nicht als Problem: "Der Bürgermeister hat auch kein Ressort. Soll er jetzt sein Amt nicht annehmen?"

Stadtwächter-Truppe gefordert

Gudenus wolle eine Stadtwache mit 1.500 Beamten einführen, um dem "Sinken des subjektiven Sicherheitsgefühls in Wien" entgegenzuwirken. Das ist aber wegen des Widerstands der anderen Parteien zum Scheitern verurteilt. "Der Herr Häupl hat ja schon zu verstehen gegeben, dass er nicht daran interessiert ist, uns in eine Koalition einzubinden und das ist Schade."

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