Beim Box-Spektakel im mit 94.000 Fans gefüllten Londoner Wembley Stadion hielt der 34-jährige Whyte in den ersten Runden gut mit Fury mit. Der Weltmeister kontrollierte den Kampf zwar, doch sein Gegenüber stellte den WBC-Gürtelträger immer wieder vor Probleme.
Doch in der sechsten Runde sorgte der 33-Jährige schließlich für die Entscheidung. Whyte wurde merklich müde, ließ die Deckung offen. Das nützte Fury, um einen Kinnhaken anzusetzen, streckte seinen Gegner nieder. Whyte konnte zwar bei acht wieder aufstehen, schwankte allerdings, deshalb brach der Ringrichter den Kampf mit einem K. o. ab.
Der 2,06 Meter große Fury behält damit den Schwergewichts-Weltmeistertitel der WBC, bleibt außerdem auch im 33. Profi-Kampf ungeschlagen, feierte seinen 32. Sieg bei einem Unentschieden. Für Whyte war es im 31. Kampf die dritte Niederlage.
Im Vorfeld kündigte Fury an, sich nach dem Kampf zurückziehen zu wollen. Allerdings hatte der Boxer bereits 2016 seinen Rücktritt erklärt, war danach wieder in den Boxring zurückgekehrt.