Steven Adler liegt im Krankenhaus. Als die Ärzte einem Notruf folgten fanden sie ihn in seinem Haus mit einem Bauchstich, den er sich selbst zugefügt hat.
Am Donnerstag kurz nach 18.30 Uhr ging beim Notruf in Los Angeles ein Anruf ein. Jemand hätte sich selbst in den Bauch gestochen. Das Telefonat stammte aus dem Haus des ehemaligen Guns n' Roses Drummers Steven Adler, das Opfer war er selbst.
Polizei und Rettung fanden laut "TMZ" den Musiker mit einer Bauchwunde vor. Die Mediziner brachten ihn ins Spital. Die Wunde ist nicht lebensbedrohlich.
Fremdverschulden ausgeschlossen
Die Polizei gab an, dass es außer Adler keine weiteren Verdächtigen gibt. Er soll es definitiv selbst gewesen sein.
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Ob es sich bei dem Bauchstich um einen Selbstmordversuch handelt ist nicht klar. Sicher ist hingegen, dass Steven Adler seit Jahren größte Probleme mit diversen Drogen hat.
1990 flog er wegen seiner Heroin-Sucht aus der Band. Schaut man sich an, wie viele Drogen die restlichen Bandmitglieder konsumierten, muss Adler es wirklich heftigst übertrieben haben.
Riesige Drogenprobleme
1996 erlitt Alder nach einer Überdosis Heroin einen Schlaganfall, die Folge hört man noch heute beim Sprechen.
Das gibt er auch selbst zu. Der Drummer spielte in mehreren TV-Shows mit, in denen es um Drogensucht geht. In Staffel 2 und 5 von "Celebrity Rehab with Dr. Drew" war er genauso dabei wie in dessen Spin-off "Sober House".
2012 wurde Steve Adler mit Guns n' Roses in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen und trat 2016 auch wieder mit der Band auf.
Steven Adler bei der Guns n' Roses Reunion 2016 wieder mit auf der Bühne
(lam)