Gut Aiderbichl: Duo soll eine halbe Mio. Euro verunt...

Bild: Daniel Scharinger

Ein früherer Mitarbeiter (54) des Tiergnadenhofs Gut Aiderbichl und dessen Schwester (51) müssen sich ab Dienstag drei Tage lang in Ried vor Gericht verantworten. Der Vorwurf: Sie sollen insgesamt eine halbe Million Euro veruntreut haben. Das Duo bestreitet jedoch alles.

Im Mittelpunkt des Betrugsprozesses steht ein Millionenerbe zu Gunsten des Tierschutzimperiums "Gut Aiderbichl". Konkret geht es in diesem Fall um Gelder eines Ende 2011 verstorbenen Gönners (86) aus Deutschland. Laut Anklage soll das Duo eine halbe Million Euro von dem Erbe, das zumindest zu einem Teil dem Tierasyl zugutekommen sollte, für sich selbst abgezweigt haben.

Das Geschwisterpaar aus dem Innviertel bestreitet allerdings jegliche Vorwürfe. Ihre Anwälte gaben zu Protokoll, dass alles mit dem Wissen und Wollen des verstorbenen Gönners passiert sei. Demnach habe das Duo das Geld auch für Rechnungen und für den Betrieb des Gnadenhofes verwendet. Ein Teil sei sogar dort abgeliefert worden, was dessen Geschäftsführer aber bestreitet.

Drei Verhandlungstage

Die Verteidiger gaben auch an, dass der Verstorbene zwar das Gut Aiderbichl unterstützt habe, allerdings mit den dort agierenden Personen nicht einverstanden gewesen sei.

Der Schöffenprozess wurde für insgesamt drei Verhandlungstage angesetzt, das Urteil soll am 11. Oktober fallen.

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