Trainer vor Tür gesetzt

Gut-Behrami sorgt bei Weltcup-Finale für Eklat

Eklat im Ski-Weltcup. Die Schweizer Gesamtweltcupsiegerin Lara Gut-Behrami schickte vor den letzten beiden Rennen ihren Konditionstrainer nach Hause. 

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Gut-Behrami sorgt bei Weltcup-Finale für Eklat
Ski-Star Lara Gut-Behrami sorgt für einen Eklat.
Gepa

Die große Kristallkugel sowie den Disziplinen-Sieg im Riesentorlauf hat Lara Gut-Behrami bereits eingefahren. Am kommenden Wochenende geht es für die 32-jährige Schweizerin noch um die Kugeln in der Abfahrt und im Super-G, Gut-Behrami hat dabei die beste Ausgangsposition, liegt in der Abfahrt 68 Punkte vor Stephanie Venier und 72 Zähler vor Cornelia Hütter, im Super-G komfortable 69 Punkte vor Hütter, auch Federica Brignone hat noch rechnerische Chancen. Der Super-G steigt am Freitag, die Abfahrt am Sonntag. 

Doch im Team der Schweizerin brodelt es. Laut "Blick" kam es am Rande des Weltcupfinals in Saalbach sogar zum Eklat mit ihrem langjährigen Konditionstrainer Alejo Hervas. Gut-Behrami setzte den Spanier nämlich einfach vor die Türe. 

Der Ski-Weltcup der Damen auf einen Blick

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    Die Schweizerin Lara Gut-Behrami war in dieser Saison nicht zu schlagen. Neben der großen Kristallkugel sicherte sich die Schweizerin den Sieg im Riesentorlauf- und Super-G-Weltcup.
    Die Schweizerin Lara Gut-Behrami war in dieser Saison nicht zu schlagen. Neben der großen Kristallkugel sicherte sich die Schweizerin den Sieg im Riesentorlauf- und Super-G-Weltcup.
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    Kondi-Coach vor die Tür gesetzt

    Hervas wollte sich dem Bericht zufolge am Ende der Saison eine neue Herausforderung suchen, Gut-Behrami nach der erfolgreichen gemeinsamen Zeit den Rücken kehren. Ursprünglich plante der 48-Jährige, die Schweizerin erst nach den letzten beiden Saisonrennen darüber zu informieren. Gut-Behrami habe jedoch zuvor davon erfahren, Hervas konfrontiert. Der Spanier bestätigte dem Bericht zufolge seine Abwanderungspläne. 

    Und die 32-jährige Star-Skiläuferin reagierte eiskalt, setzte ihren Konditionstrainer mit sofortiger Wirkung vor die Türe. Ein riesiger Krach vor den finalen beiden Weltcuprennen.

    Der Ski-Weltcup der Herren auf einen Blick

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      Marco Odermatt dominierte auch diesen Weltcup-Winter. Der Schweizer sicherte sich den Gesamtweltcup und die Disziplinen-Wertungen im Riesentorlauf, im Super G und der Abfahrt.
      Marco Odermatt dominierte auch diesen Weltcup-Winter. Der Schweizer sicherte sich den Gesamtweltcup und die Disziplinen-Wertungen im Riesentorlauf, im Super G und der Abfahrt.
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      Der Spanier selbst dürfte derweil zum Schweizer Männer-Team wechseln. Nachdem Kurt Kothbauer, der langjährige Erfolgs-Kondi-Trainer von Marco Odermatt, seinen Abgang mit Saisonende verkündete, hätten mehrere Schweizer Männer-Stars bei Hervas angeklopft, der Spanier soll nun dem Wechsel zugestimmt haben. "Das Interesse von Alejo ist da, dass er in das Männer-Team von Swiss-Ski wechselt. Noch ist aber nichts entschieden", wurde der Schweizer Alpin-Direktor Hans Flatscher in dem Bericht zitiert. 

      Hervas brachte Gut-Behrami wieder in die Erfolgsspur zurück. Umso schmerzlicher scheinbar, dass er der Schweizerin nun den Rücken zukehrt. Ihre Zusammenarbeit wurde mit einem Olympiasieg, zwei WM-Titeln und insgesamt 23 Erfolgen im Weltcup gekrönt. 

      Auf den Punkt gebracht

      • Die Schweizer Gesamtweltcupsiegerin Lara Gut-Behrami sorgt vor den letzten beiden Ski-Weltcup-Rennen für einen Eklat, indem sie ihren langjährigen Konditionstrainer Alejo Hervas vor die Tür setzte, nachdem dieser plante, das Team zu verlassen
      • Die eiskalte Reaktion der 32-jährigen Skiläuferin führte zu Spannungen vor den finalen Rennen, während Hervas wahrscheinlich zum Schweizer Männer-Team wechseln wird, nachdem er zuvor maßgeblich zu Guts Erfolgen beigetragen hatte
      red
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