"Gute Buchungslage" bei Jaukerl im Hallenbad

Piks statt Platsch: Seit heute wird in zwei Wiener Hallenbädern gegen Corona geimpft. Die Stadt zeigt sich mit der Auslastung bisher zufrieden.

Wegen des Lockdowns haben auch die Wiener Hallenbäder Pause, dennoch herrscht mancherorts reges Treiben. Wie berichtet, wandelte die Stadt zwei Bäder -  das Amalienbad (Favoriten) und das Brigittenauerbad (Brigittenau) zu neuen Mini-Impfstraßen um. Seit heute wird gepikst, die Auslastung sei gut, heißt es von der Stadt. Im Amalienbad sind bereits 584 Buchungen vermerkt, für das Brigittenauer Bad 1.044. 

Erststiche nicht einmal ein Fünftel aller Wochenend-Jaukerl

Geöffnet sind die temporären Impfstellen täglich von 7 bis 19 Uhr. Nach einer Anmeldung beim Impfservice Wien oder beim Gesundheitstelefon 1450, können pro Tag 1.980 Personen geimpft werden. Wie der erste Tag zeigt, kamen die meisten aber zum Drittstich. Das zeigt sich auch an anderen Standorten, wo gegen Corona gepikt wird. Laut Angaben der Stadt holten sich am vergangenen Wochenende (Freitag bis Sonntag) 58.612 Impfwillige den "Booster". Bei den Erststichen fiel diese Zahl deutlich geringer aus. Gerade einmal 10.535 Menschen ließen sich das erste Jaukerl geben. 

Impfstoff von Moderna vor Biontech

Verimpft werden im Hallenbad die Impfstoffe von Moderna und Biontech/Pfizer. Da die Stadt zuletzt größere Lieferungen von Moderna erhalten habe, werden diese auch öfter verimpft. Für Personen bis 30 Jahre kommt das Vakzin von Biontech/Pfizer zum Einsatz. Auch bereits Erst- oder Zweitgeimpfte, die bei diesem Impfstoff bleiben wollen, können diesen bekommen. 

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