Gute "Tatort"-Quote trotz unausgereifter Handlung

Der Premieren-"Tatort" "Allmächtig" konnte Kritiker nicht überzeugen: "Klischeehaft, dick aufgetragen und lachhafte Auflösung", so Fans über die Folge. Und doch hat es die Sendung unter die Top 10, der ORF Medienanalyse, geschafft. Auch Schauspieler Alexander Schubert steht hinter dem Drehbuch und prangert sensationsgeile Journalisten an.

Der Premieren- Medienanalyse, geschafft. Schauspieler Alexander Schubert steht hinter dem Drehbuch und prangert sensationsgeile Journalisten an.

möchte anprangern und die Oberflächlichkeit mancher Medien kritisieren - doch dies kam nicht wirklich an. Die Idee dahinter war gut, nur bei der Umsetzung haperte es. Denn so mancher Gedanke wurde nicht fertig überlegt und die Handlung war unausgereift.

"Tatort" schaffte es in Top 10

Doch nicht nur der Plot an sich - auch die Auflösung war banal und seicht. Aber trotz der schlechten Kritik erreichte die Sendung 621.000 Zuseher und schaffte es somit in die Top 10, der beliebtesten Filme am Sonntag auf Schauspieler kritisierte Journalisten

Schauspieler Alexander Schubert, der die Hauptrolle des provokanten Moderators in der umstrittenen Tatort-Folge spielte, stand hinter dem Drehbuch.

Er selbst kritisiert die Sensationslust vieler Journalisten und meinte zur Internetzeitung "Huffington Post": "Heutzutage weiß doch jeder Sensationsjournalist, wie man genau die Fragen stellt, damit beim Gegenüber die Tränen kommen. Und wenn sie nicht sofort kommen, wird gebohrt, gebohrt, gebohrt, bis man die Reaktion hat, die man gerne hätte. Das hat sich in den letzten Jahren immer mehr gesteigert."

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