Szene

Gwyneth Paltrows Stalker wurde freigesprochen

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:57

Gwyneth Paltrow hat den Rechtsstreit gegen ihren Stalker Dante Siou verloren, weil er ihr laut dem Gericht von Los Angeles bestimmt "keine Angst machen wollte". Die Schauspielerin sieht das anders.

Gwyneth Paltrow hat den Rechtsstreit gegen ihren Stalker Dante Siou verloren, weil er ihr laut dem Gericht von Los Angeles bestimmt "keine Angst machen wollte". Die Schauspielerin sieht das anders. 

Dante Siou ist bereits ein alter Bekannter von : Schon im Jahr 2000 musste er sich vor Gericht verantworten, da er die Schauspielerin belästigt hatte. Allerdings wurde er als nicht zurechnungsfähig in eine Klinik überwiesen und musste daher nicht ins Gefängnis. Nach seiner Entlassung aus der Klinik schrieb er Paltrow zwischen 2009 und 2015 allerdings insgesamt 66 Briefe, die die Aktrice als verstörend empfand.

Laut Berichten des Gerichts habe Siou sie bereits seit 17 Jahren gestalkt. 1999 habe er damit angefangen, ihr Briefe zu schreiben, Sexspielzeuge zu schicken und Schmuck zu schenken. Außerdem habe er gedroht, ihr die Haut abzuschaben. In einem Brief gestand er, Paltrow heiraten und sich um sie kümmern zu wollen.

Bitte um Verzeihung

Für die Geschworenen des Gerichts in Los Angeles war das offenbar noch nicht verstörend genug: Der Stalker wurde freigesprochen. Die Begründung: Siou habe der Schauspielerin sicherlich keine Angst machen wollen. Wie das "Billboard"-Magazin berichtet, seien die jüngsten Briefe des Mannes an die Blondine eine Bitte um Verzeihung gewesen. Seine Anwältin findet die Entscheidung der Geschworenen richtig.

Paltrow hat sich zu dem Urteil noch nicht geäußert, sei jedoch während ihrer Aussage gegen Siou in Tränen ausgebrochen.

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