Gynäkologen in Notfall-Ambulanz nur nach Forderung

Die Streichung von Journaldiensten im AKH ("Heute" berichtete) hat jetzt auch Folgen für die Notfall-Ambulanz.

Die Streichung von Journaldiensten im AKH  hat jetzt auch Folgen für die Notfall-Ambulanz.

In einem Schreiben an Leiter Anton Laggner ersucht Frauenklinik-Vorstand Peter Husslein, dass bei der Anforderung eines Gynäkologen angegeben wird, ob es sich um einen dringenden oder nicht akuten Fall handelt. Durch die gestrichene Dienstschiene stünden "weniger ÄrztInnen für Routinetätigkeiten zur Verfügung".

Mit dieser Maßnahme sollen "Unterbrechungen der Arbeit an einer Patientin" verhindert werden. Husslein will sich alle akuten Fälle persönlich vorlegen lassen. FP-Gesundheitssprecher David Lasar übt scharfe Kritik: "Das dürften die ersten Einsparungen der Gesundheitsreform auf dem Rücken der Patienten sein."

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