Haar-Transplantation: ÖSV-Adler haben neue "Federn"

Fettner und Aschenwald nach der Haartransplantation mit dem Moser-Medical-Team
Fettner und Aschenwald nach der Haartransplantation mit dem Moser-Medical-TeamMonika Zuijderduijn-Neuer
Eine haarige Angelegenheit! Olympiasieger Manuell Fettner und ÖSV-Kollege Philipp Aschenwald ließen sich die "Federn" richten.

Mit Gold und Silber bei Olympia in Peking feierte Fettner seinen Karriere-Höhepunkt. Nach dem Highlight in China gibt es bei ihm auch private Veränderungen – genauer gesagt auf dem Kopf. Denn der ÖSV-Adler ließ sich die Haare transplantieren. Dafür ließ er sich von seinem Skispringer-Kollegen Philipp Aschenwald inspirieren.

Beide Athleten ließen eine Eigenhaar-Verpflanzung bei "Moser Medical" durchführen. Aschenwald meint dazu: "Ich wollte schon länger etwas gegen mein nicht so dichtes Haar an Geheimratsecken und am Oberkopf machen. Ich habe das Problem leider schon seit meiner Jugend."

Fettner erklärt seine Motivation so: "Prinzipiell mag ich meine Haare voll gern. Ich habe eher Angst, dass sie einmal nicht mehr da sind, vor allem die Geheimratsecken, wo der Haaransatz schon weiter nach hinten gewandert ist. Man sieht es vielleicht nicht so, weil ich es immer kaschiere und auch oft Helm oder Kappe trage, aber es stört mich halt."

Bei beiden wurde die sogenannte FUE-Haartransplantation (FUE - Follicular Unit Extraction) durchgeführt, bei der die einzelnen Haarwurzelgruppen direkt aus der Kopfhaut im Spenderbereich am Hinterkopf, der zuvor rasiert wird, entnommen werden. Die kleinsten, nur porengroßen Entnahmestellen verschließen sich laut "Moser Medical" nach wenigen Tagen von selbst wieder. 

Bei Fellner wurden 1.600 Haarwurzelgruppen im Bereich der Geheimratsecken, bei Aschenwald 2.800 Follicular Units in den Arealen Stirnzone, Geheimratsecken und am Oberkopf verpflanzt. Auswirkungen auf die Sommerpause und die Vorbereitung auf den nächsten Winter hat der Eingriff nicht, er war noch am selben Tag abgeschlossen. "Die Zeit während der Haartransplantation ist quasi wie im Flug vergangen, während der Behandlung hab ich geschlafen oder mich mit dem OP-Team unterhalten. Mittags gibt es eine Pause mit Getränken und Snacks", berichtet Fettner.

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