Habsburg bietet live im TV 5.000 Euro für Formel-1-Test

Ferdinand Habsburg ist ORF-Experte.
Ferdinand Habsburg ist ORF-Experte.Picturedesk
Ferdinand Habsburg hat seinen Traum von der Formel 1 noch nicht aufgegeben, gab nun ein nicht ernst gemeintes Angebot für einen Testtag ab. 

Doch alles der Reihe nach: der österreichische Rennfahrer und Urenkel des letzten Kaisers ist in seiner Funktion als "ORF"-Experte beim Grand Prix von Spanien in Barcelona vor Ort, erzählte vor der dritten Trainingseinheit am Samstagmittag von einem Gespräch mit Robert Kubica. 

Der Alfa-Romeo-Ersatzpilot wird nach dem Grand Prix in Monmelo einen Reifentest absolvieren. In der kommenden Saison versorgt Pirelli die Motorsport-"Königsklasse" mit neu hergestellten 18-Zoll-Pneus. Diese soll der erfahrene Rennfahrer nun testen. 

"Ich habe heute noch einen Kaffee mit meinem Freund Robert Kubica getrunken, er hat mir noch einiges über seine Erfahrungen aus dem ersten Training berichtet", führte der 23-Jährige zunächst aus. "Dann hat er vom Reifentest erzählt, doch da habe ich ihn sofort unterbrochen, habe ihn gefragt, ob er mir nicht einen Tag schenken will. Ich habe ihm sogar 5.000 Euro angeboten, das hätte ich dafür gerne ausgegeben", erzählte Habsburg lachend. 

Kubica war darauf allerdings nicht eingegangen. "Er hat nur gesagt, dass das leider nicht geht, da habe ich ihn nicht überreden können", schmunzelte der 23-jährige Rennfahrer. 

"ORF"-Experte Alexander Wurz hatte über den Versuch nur schmunzeln können. "In den letzten Jahrzehnten hat es bei den Tests aber ein bisschen eine Inflation gegeben. Da muss er zwei Nullen anhängen", so der ehemalige Formel-1-Pilot. 

Verstappen mit Samstags-Bestzeit

Im dritten Training hatte derweil Red Bull zurückgeschlagen, Max Verstappen in 1:17,835 die Bestzeit aufgestellt. Serien-Weltmeister Lewis Hamilton, der am Freitag noch der Schnellste war, hatte 0,235 Sekunden Rückstand. Valtteri Bottas als Fünfter (+0,588) und Sergio Perez als Zehnter (+0,771) deckten ihre Karten nicht voll auf. 

Die Ferraris überraschten derweil mit den Rängen drei und vier. Charles Leclerc hatte 0,473 Sekunden Rückstand, Sainz 0,575 Sekunden. 

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