In der Gemeinderatsitzung ging es in der Fragestunde am Mittwoch (18.10.) auch um den Personalmangel in den städtischen Wiener Spitälern. Gesundheitsstadtrat Hacker sprach sich für einen "Nachdenkprozess" aus. Es gebe einen Ärztemangel, das sei keine neue Erkenntnis, so Hacker.
An den Universitäten gebe es auch zu wenig Medizinstudenten. Hier müsse sich etwas "radikal" ändern. Denn Interessenten gebe es genug. "Das Absurde und auch Peinliche für die Republik ist, dass wir jedes Jahr weit über 10.000 junge Menschen frustrieren und wegschicken, weil wir sie nicht durch irgendeinen komischen Test durchlassen", so Hacker.
Noch immer fehlt in den Spitälern Personal – so auch im Bereich der Anästhesie. Eine Maßnahme, welche die Stadt bereits gesetzt habe, sei etwa die Möglichkeit zusätzliche Anästhesisten stundenweise zu beschäftigen. Die Ausbildungsplätze wurden – wie auch in anderen Fächern – von 10 auf 14 aufgestockt.