Hacker-Angriff sorgt für großes Entsetzen! Die bekannte Plattform "Portraitbox" dürfte Ziel einer Hacker-Attacke geworden sein. Zahlreiche Fotografen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum standen plötzlich vor einem massiven Problem. "Plötzlich waren alle meine Fotos verschwunden", schildert ein Betroffener im "Heute"-Talk. Beim Login wurden die Nutzer zunächst lediglich über eine angebliche technische Störung der Cloud-Infrastruktur informiert. Besonders heikel: Über die Plattform wurden vor allem Kindergarten- und Schulfotos verwaltet.
So waren auch Kinder in Wien betroffen. Für viele Eltern war der Schock groß, als am Donnerstagmorgen eine Mail des Kindergartens eintraf. Das Schreiben, das "Heute" vorliegt, stammt vom zuständigen Fotografen und informiert über den möglichen Datenvorfall. Betroffen seien demnach Aufnahmen aus den Jahren 2025 und 2026.
Laut dem Fotografen wurde bereits Anzeige erstattet, außerdem seien die zuständigen Behörden informiert worden. Besonders große Sorgen macht sich nun eine Mutter: "Was ist, wenn die Fotos der Kinder im Darknet gelandet sind?" Weiters sind noch Namen, E-Mail-Adressen, Lieferadressen, Bestellhistorien und Galerie-Zugangsdaten, betroffen.
Auch bei einem Fotografen landete ein Mail im Postfach, jedoch von "Portraitbox" selbst. "Am Wochenende des 16. und 17. Mai hat ein unbekannte Angreifer unbefugt Zugriff auf unsere Cloud-Infrastruktur erlangt", heißt es. Die Person habe sämtliche dort gespeicherte Daten heruntergeladen und anschließend gelöscht.
Die Fotografen haben 72 Stunden Zeit, um den Vorfall an die Datenschutzbehörde ihres jeweiligen Landes zu melden. " Weshalb hat ein derart großer Anbieter keine ausreichenden Sicherheits- und Backup-Systeme , obwohl dort hochsensible Kundendaten gespeichert wurden", stellt sich der Fotograf die Frage.
Gegenüber "Heute" bestätigte die österreichische Datenschutzbehörde den Hackerangriff. So gelangen laufend Meldungen seitens der Fotografen ein: Diese werden gesammelt und anschließend weiter bearbeit.
Von "Portraitbox" gab es jedoch keine Antwort auf die Vorfälle. Wie genau jetzt die nächsten Schritte sind, bleibt unterdessen noch offen. Klar ist: Fotografen und Eltern stehen nach wie vor unter Schock.