Ein Ransomware-Angriff hat den US-Konzern Coca Cola hart getroffen. Die hauseigene Molkereiprodukt-Sparte fairlife musste ihre Produktion in den USA komplett einstellen. Der Angriff wurde am 16. Juli entdeckt.
Laut einer Pflichtmeldung an die US-Börsenaufsicht haben sich Hacker unbefugten Zugriff auf Teile der IT-Systeme verschafft - darunter auch produktionsbezogene Anlagen.
Die Cybergang Anubis hat sich zu dem Angriff bekannt, wie es bei heise online heißt. Die Erpresserbande behauptet, beim Verschlüsseln der Server rund ein Terabyte an vertraulichen Daten erbeutet zu haben.
Auf ihrer Darknet-Seite drohen die Kriminellen mit der Veröffentlichung der gestohlenen Daten. Der Countdown zeigt noch etwa sechs Tage an. Ob Coca Cola bereit ist, Lösegeld zu zahlen, ist unklar.
Das Unternehmen versichert, dass die Produktsicherheit und -qualität nicht beeinträchtigt seien. Die kanadische Sparte von fairlife ist von dem Vorfall nicht betroffen. Die Ermittlungen mit externen Cybersicherheitsexperten dauern an.