Wer gestern der Welt in Form von Twitter-Blogs sein Herz ausschütten wollte, musste zwei Stunden lang warten. Hacker hatten das beliebte Internet-Sprachrohr lahmgelegt. Auch Facebook hatte mit Performance-Problemen zu kämpfen.
Die Hacker verschafften sich Zugang zu einer großen Anzahl beliebiger ungesicherter PCs und bombardierten den Twitter-Server mit einer Flut von Informationen. Diese führte zu folgenschweren Überlastungen und Ausfällen.
Die im Internet-Jargon als "Denial of Service" bekannte Attacke legte den Mikro-Blogging-Dienst für zwei Stunden komplett lahm. "Wir verteidigen uns gegen diesen Angriff", sagte Twitter-Gründer Biz Stone. Doch auch Stunden nach dem Totalausfall wurden die Blogger auf die Geduldsprobe gestellt: Das "Gezwitschere" ging wesentlich langsamer als im Normalfall über die Bühne.
Facebook als Folgeopfer
Zeitgleich mit der Attacke auf Twitter jammerte auch die Facebook-Community über Verzögerungen und Überlastungen. Das Social Network soll aber nicht wie Twitter einem Hacker-Angriff zum Opfer gefallen sein. Eine Theorie ist, dass die verhinderten Twitter-Blogger Facebook nutzten, um ihre Meinung in die Welt hinauszutragen.