Wien rüstet sich für Grippe und Corona im Herbst

Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker
Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hackerpicturedesk
Im Herbst kommt zu Corona die Grippe dazu. Daher wurden die Testkapazitäten ausgebaut, Notfallpläne überarbeitet und mehr Mitarbeiter eingestellt. 

"Wir reden von einer ansteckenden Krankheit, die ihre Eigendynamik hat. Also, daher gehe ich davon aus, dass es im Herbst gemeinsam mit der Grippewelle zu einem Anstieg auch der positiven Fälle kommen wird", betont Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) gegenüber "wien.orf.at". Ob die Corona-Ampel grün oder orange bleibt, hänge von den Spitalskapazitäten ab und wie schnell Infektionsketten nachvollzogen werden können, so der Gesundheitsstadtrat.       

Stadt will durch kostenlose Impfung Grippe-Impfrate auf 25 Prozent erhöhen 

Wien hat das System personell aufgestockt und auch die mobilen Corona-Testteams verstärkt. Corona-Fälle sollen so schneller von Grippefällen unterschieden werden können. Weil Grippe- und Corona-Symptome sehr ähnlich sind, rechnet Hacker auch mit einem massiven Anstieg der Anrufe beim Gesundheitstelefon 1450. Durch die kostenlose Grippe-Impfung will die Stadt dem entgegenwirken. Die Impfrate soll von acht auf 25 Prozent erhöht werden.     

Operationen in den Wiener Spitälern könnten wieder aufgeschoben werden

"Natürlich haben wir unsere Notfallpläne für die Spitäler verfeinert", betont Hacker. Wenn notwendig könnten beispielsweise wieder nicht notwendige Eingriffe aufgeschoben werden. Dadurch könnten zusätzliche Reservekapazitäten in den Spitälern geschaffen werden. Hacker glaubt allerdings nicht, dass das notwendig sein wird.  

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