Die Stadt rechnet damit, dass bis 1. März noch zwischen 80.000 und 110.000 Parkpickerl-Anträge gestellt werden. Der Ansturm legte die Server lahm, denn die meisten Autolenker bestellen ihr Parkpickerl online. Bisher gingen fast 85 Prozent der Anträge über das Internet ein. Doch nicht nur die Parkpickerl-Besteller sorgen für überlastete Server.
Seit Jänner werden auch vermehrt Cyber-Attacken registriert - nicht nur aus Österreich, sondern aus ganz Europa. In einer ersten Maßnahme wurden jetzt einmal die Server-Kapazitäten erhöht, um mehr Anfragen gleichzeitig verarbeiten zu können.
Die MA67 rät: Falls der Server zu lange braucht, bitte warten und zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal probieren. Laut ORF "Wien Heute" werden noch viele Anträge aus Wien-Simmering erwartet, hier bestellten erst 26 bis 32 Prozent der Autolenker ein Parkpickerl. Gut im Plan liegt hingegen Wien-Hietzing: Hier haben bereits bis zu 63 Prozent einen Parkkleber.
Das Parkpickerl kann bequem von zu Hause aus online beantragt werden: entweder ganz einfach über die Seite der Stadt Wien mit Bürgerkarte oder Handysignatur. Es wird im Anschluss per Post nach Hause geliefert. Man spart Zeit und auch 10,70 Euro.