Wien

Hacker verspricht: In Wien bekommt jeder die 4. Impfung

Am Donnerstag verkündete Gesundheitsminister Rauch neue Corona-Regeln. Wien geht weiter einen eigenen Weg. Hacker machte zudem ein Impfversprechen.

Heute Redaktion
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Peter Hacker gab ein Impfversprechen ab.
Peter Hacker gab ein Impfversprechen ab.
HELMUT FOHRINGER / HANS PUNZ / APA / picturedesk.com

Gesundheitsminister Johannes Rauch hat am Donnerstag neue Corona-Regeln bekannt gegeben. So fällt ab Samstag die Maskenpflicht weitgehend. Nur in Öffis, im Gesundheitswesen, in Kirchen oder in Supermärkten und Apotheken bleibt diese Regelung aufrecht. Der Grüne Pass wird auf ein Jahr nach der dritten Impfung verlängert. Die 3G-Regel wird ebenfalls abgeschafft, außer für Krankenhausbesuche.

Die Bundeshauptstadt Wien wird weiterhin einen strengeren Weg gehen. So müssen etwa Besucher im Krankenhaus weiterhin einen negativen PCR-Test erbringen.

2G fällt

In den meisten anderen Bereichen werden die Regelungen der Bundesverordnung übernommen: Das heißt 2G und 2G+ in der Gastronomie bzw. Nachtgastronomie entfällt nun auch in Wien.

Die FFP2-Maskenpflicht gilt weiterhin im lebensnotwendigen Handel und in den Öffis. Wie Gesundheitsstadtrat Peter Hacker bei der Pressekonferenz erklärte, erwarte man auch in Wien einen weiteren Rückgang der 7-Tages-Inzidenz.

Neue Belastungen im Herbst

Allerdings werden im Herbst neue Belastungen auf die Bevölkerung zukommen. Daher spiele das Impfprogramm laut Hacker eine entscheidende Rolle.

Auf Grundlage der NIG-Empfehlung steht die vierte Corona-Impfung für alle Personen über 65 und Risikogruppen zur Verfügung. Diese ist in Wien vier Monate nach der dritten Impfung bzw. einer Erkrankung erhältlich, wie der Gesundheitsstadtrat betonte. "Für alle anderen gilt dieselbe Regelung nur mit sechs Monaten Abstand", führt er weiter aus. 

In der Bundeshauptstadt wird also jeder eine vierte Impfung bekommen können. Die Verordnung mit den neuen Corona-Regeln gilt bis 8. Juli 2022.

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