Händler kaufte Zwiebel um 80.000 € und zahlte nicht

Angeklagter Gemüsehändler wurde freigesprochen
Angeklagter Gemüsehändler wurde freigesprochenprivat
Ein Rumäne (67) musste jetzt in Korneuburg vor Gericht: Er hatte sich Zwiebel und Erdäpfel um 80.000 Euro liefern lassen und nicht bezahlt.

Na Mahlzeit! Im Jänner 2020 soll der Rumäne von zwei Gemüsehändlern aus dem Bezirk Korneuburg 15 Tonnen Zwiebel und 54 Tonnen Kartoffeln im Wert von rund 15.700 Euro bestellt haben. Die Ware wurde nach Rumänien geliefert. Dabei soll er Überweisungsbelege gefälscht haben und so eine Zahlung vorgetäuscht haben.

Im Frühjahr 2017 hatte er einem dritten Gemüsehändler 450 Tonnen Kartoffel und Zwiebel abgenommen. Die Rechnung über 63.246,60 Euro wurde nicht beglichen. Somit beträgt der Gesamtschaden laut Anklage rund 79.000 Euro.

Freispruch nicht rechtskräftig

Der Angeklagte, der seit längerer Zeit in Wien lebt, hat gute Kontakte zu Gemüsehändlern in seiner Heimat. Bei den Einvernahmen hatte er sich nicht geständig gezeigt, sprach stets von qualitativ minderwertiger Qualität des Gemüses. Zudem sei sein rumänisches Firmenkonto von rumänischen Finanzbehörden gesperrt worden.

Der Senat konnte keinen Schädigungsvorsatz erkennen - somit Freispruch (nicht rechtskräftig).

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