Händler lieferte 21 Wohnmobile nicht, Familien verzagt

Der Angeklagte
Der AngeklagteTrimmel Sascha
Ein Fahrzeughändler soll 21 Wohnmobile veruntreut haben, dabei Familien und Lieferanten um über 780.000 Euro geschädigt haben.

Gut 25 Jahre lang war ein Wiener (61) im Wohnmobil-Business tätig. Mit seiner Firma hatte er sich im südlichen Niederösterreich einen Namen gemacht, Lieferanten und Kunden hielten ihn für einen absolut seriösen Geschäftsmann.

7 79.780 Euro Schaden

Doch dieser Eindruck bröckelt jetzt laut Anklage gehörig: Von 2016 bis 2018 soll der 61-jährige Zwischenhändler Anzahlungen für 21 Wohnmobile entgegengenommen und nichts geliefert haben. Schadensumme für Lieferanten und Familien: 779.769,73 Euro. Mittlerweile ist ein Konkursverfahren im Laufen (Summe 6,6 Millionen Euro).

"Lebenstraum geplatzt"

Eine geschädigte Familie bei Gericht: "Wir wollten uns einen Lebenstraum erfüllen und haben eisern darauf gespart, sogar Geld aus der Familie hat man sich ausgeborgt. Nun ist der Traum geplatzt."

Der Angeklagte verantwortete sich beim Prozess in Wr. Neustadt wegen Veruntreuung teilweise schuldig. Er verwies immer wieder darauf, dass ja die Banken und Lieferanten auch Schuld hätten. Ein Urteil wird für Ende Juni erwartet, es gilt die Unschuldsvermutung. 

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