Häfen-Freigänger tötete Mann (64) in Salzburg

Bild: Fotolia/Symbolbild
In Taxham (Salzburg) haben Feuerwehrleute in einem Mehrparteienhaus eine verweste Leiche gefunden. Laut einer Obduktion wurde das Opfer erwürgt.

Eine Bewohnerin eines Mehrparteienhauses alarmierte am vergangenen Donnerstag (15. Juni) die Polizei. Die Frau hatte im Stiegenhaus einen starken Verwesungsgeruch wahrgenommen.

Die Feuerwehr öffnete daraufhin die Wohnungstür und fand eine stark verweste männliche Leiche darin.

Da ein Fremdverschulden nicht ausgeschlossen werden konnte, übernahm das Landeskriminalamt Salzburg die Ermittlungen. Bei der Obduktion stellten die Gerichtsmediziner dann "massive stumpfe Gewalt gegen den Oberkörper und den Hals des Mannes als Todesursache fest", so die Polizei in einer Aussendung.

Bei dem Toten handelt es sich vermutlich um den 64-jährigen Mieter. Zur Klärung seiner Identität wird nun eine DNA-Probe genommen.

Nach Aussagen der Nachbarn soll ein unbekannter Mann regelmäßig die Wohnung betreten und wieder verlassen habe. Auch am Vormittag des 15. Juni 2017 war der Unbekannte im Haus gesehen worden.

33-Jähriger festgenommen



Als der Fremde am späten Nachmittag erneut zur Wohnung des 64-Jährigen zurückkehrte, verständigten die Nachbarn die Polizei. Die Beamten nahmen den Mann in der Nähe der Wohnung fest.

Laut Polizei handelt es sich um einen 33-jährigen Salzburger, der als Strafgefangener nicht zurückgekehrt war. Der Mann verbüßt derzeit eine Haftstrafe wegen diverser Gewaltdelikte.

Bei seiner Einvernahme gab er an, die Wohnungsschlüssel von seinem 64-jährigen Freund bekommen zu haben. Weitere Angaben macht der Festgenommene bislang nicht.

Nach seiner Einvernahme wurde er in die Justizanstalt Puch Urstein überstellt. Die Ermittlungen laufen.



(wil)

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