Hafer-Porridge ist bei vielen das beliebteste Frühstück, vor allem bei Sportlern. Haferflocken gelten als eiweißreich und gesund. Doch auch aus Dinkelflocken lässt sich ein leckerer Frühstücksbrei zubereiten.
Die Nährwerte von Haferflocken sind beeindruckend: Sie liefern viel Eiweiß, gesunde Fettsäuren und Ballaststoffe sowie wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Aber auch Dinkel kann da mithalten.
Beim Vergleich der Makronährstoffe schneiden beide Flockenarten ähnlich ab, wie es bei Utopia heißt. Beide Getreidesorten punkten mit hohem Eiweiß- und Ballaststoffgehalt sowie komplexen Kohlenhydraten. Der größte Unterschied: Dinkelflocken sind deutlich fettärmer als Haferflocken.
Bei den Mikronährstoffen zeigt sich, dass Haferflocken etwas mehr lebensnotwendige Mineralstoffe liefern als Dinkelflocken. Eisen, Magnesium und Zink sind zwar in beiden Getreideflocken enthalten, im Hafer aber jeweils in höheren Anteilen. Dinkelflocken können dagegen mit einem besonders hohen Vitamin-B6-Gehalt punkten.
Die Ballaststoffe in beiden Flockenarten halten lange satt und lassen den Blutzuckerspiegel nicht so stark ansteigen – ideal auch für Menschen mit Diabetes Typ 2. Regelmäßiger Verzehr kann sich zudem positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken.
Unterm Strich sind sowohl Dinkelflocken als auch Haferflocken ausgesprochen gesund. Experten empfehlen daher, sich nicht auf eine Sorte zu beschränken, sondern gelegentlich zu variieren oder beide zu mischen.
Einzig bei Glutenunverträglichkeit scheiden Dinkelflocken wegen ihres relativ hohen Glutengehalts aus. Hafer wird laut Bundeszentrum für Ernährung gut von Menschen mit Zöliakie vertragen. Wichtig: Beim Kauf sollte man auf den Hinweis "glutenfrei" achten, da Haferflocken mit Weizenrückständen kontaminiert sein können.
Tipp: Vor dem Essen solltest du Haferflocken einweichen. Das sorgt dafür, dass du die enthaltenen Mineralstoffe und Spurenelemente besser aufnehmen kannst. Beide Flockenarten eignen sich für Müsli, Porridge, Granola, Smoothies oder sogar zum Backen.