Grace Mugabe soll in Johannesburg ein Model per Verlängerungskabel ausgepeitscht haben. Nun erließ die Justiz in Südafrika Haftbefehl gegen Simbabwes Ex-First Lady.
Der Vorfall hatte im August 2017 einen Eklat zwischen Südafrika und Simbabwe ausgelöst: Grace Mugabe (53) soll in ihrer Hotelsuite das junge Model Gabriella Engels mit einem Verlängerungskabel geschlagen haben. Begründung der Ex-First-Lady: Die junge Frau soll in der Suite mit ihren Söhnen Robert und Chatunga wild gefeiert haben.
Junge Frau flüchtete mit Platzwunden am Kopf
Engels soll in Panik geflüchtet sein – mit drei Platzwunden am Kopf. "Ich dachte bloß: Ich muss jetzt sofort raus aus diesem Hotelzimmer, bevor diese Frau mich tötet".
Grace Mugabe wägte sich trotz Angriff in Sicherheit
Die Ex-First Lady berief sich nach der Prügelattacke auf ihre diplomatische Immunität, die ihr Simbabwe nach dem Sturz des Präsidenten Robert Mugabe zugesichert worden war. Trotz laufender Ermittlungen wegen Körperverletzung und Ausreiseverweigerung durfte sie in ihr Heimatland zurück – und stellte sich dort selbst als Opfer dar.
Engels fechtete Entscheidung des Gerichts an
Erst gewährte Südafrikas Machthaber dipolmatische Immunität – doch dann nahm das Gericht dies zurück, nachdem Engels die Entscheidung angefochten hatte. (isa)