Häftling (46) lag tot in seiner Zelle: Obduktion

In der Justizanstalt in Garsten wurde ein Häftling tot in seiner Zelle gefunden.
In der Justizanstalt in Garsten wurde ein Häftling tot in seiner Zelle gefunden.Bild: picturedesk.com

Am Mittwoch fanden Beamte im Gefängnis Garsten einen Häftling tot in seiner Zelle. Es deutet auf Suizid hin, eine Obduktion soll die genauen Umstände klären.

Ein wegen versuchten Mordes an seiner Freundin zu einer langen Haftstrafe verurteilter 46-Jähriger wurde laut "Kronen Zeitung" tot in seiner Zelle in der Justizanstalt Garsten (Bez. Steyr-Land) aufgefunden.

Jörg-Raimund M., der früher in Leoben (Stmk.) untergebracht war, aber schon seit Jahren in Garsten einsaß, soll am Mittwoch leblos an einer sogenannten Duschstange in seiner Zelle gefunden worden sein.

Wachpersonal hatte den Insassen bei einem abendlichen Kontrollgang entdeckt und Alarm geschlagen. Reanimationsversuche blieben ohne Erfolg. "Wir können bestätigen, dass es bei uns einen Todesfall gegeben hat", so der stellvertretende Amtsleiter Karl Wurm im "Krone"-Interview.

Es deutet alles auf Suizid hin, sicherheitshalber wurde aber eine gerichtsmedizinische Obduktion angeordnet, heißt es von Seiten der Steyrer Staatsanwaltschaft.



(mip)

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