Ein 33-jähriger Häftling der Justizanstalt Graz-Karlau soll hinter Gittern einen Erpresserring aufgezogen und Mithäftlinge terrorisiert haben. Der 2011 wegen versuchten Mordes zu 20 Jahren verurteilte Rumäne dürfte im Gefängnis Schutzgeld eingefordert haben, so Franz Hochstrasser, Leiter der Justizanstalt, zur "Kleinen Zeitung".
Ein 33-jähriger Häftling der Justizanstalt Graz-Karlau soll hinter Gittern einen Erpresserring aufgezogen und Mithäftlinge terrorisiert haben. Der 2011 wegen versuchten Mordes zu 20 Jahren verurteilte Rumäne dürfte im Gefängnis Schutzgeld eingefordert haben, so Franz Hochstrasser, Leiter der Justizanstalt, zur "Kleinen Zeitung".
Schon seit Jahren soll der Häftling Probleme gemacht haben. Neben Schutzgeldforderungen soll der Rumäne auch Mobiltelefone und Drogen verkauft haben, wie er zu diesen gekommen ist, sei noch nicht ganz geklärt: "Es fliegen leider immer wieder Sachen über die Mauer und Bodypacking (Gegenstände werden verschluckt oder in Körperöffnungen eingeführt, Anm.) bei Freigängern kommt auch vor", so der Anstaltsleiter.
Nun in Einzelhaft
Der 33-jährige Verdächtige soll zusammen mit seinen Helfern rund 40.000 Euro einkassiert haben. Der Verdächtige wurde in der Zwischenzeit samt mehreren mutmaßlichen Mittätern in eine eigene Abteilung verlegt.