Nicht einmal 24 Stunden aus der Justizanstalt Hirtenberg (Baden) draußen, beging Peter K. (42) in Wr. Neustadt bereits das nächste Kapitalverbrechen.
Die bemerkenswerte Geschichte: Nach seiner Entlassung am 19. August suchte der mehrfach vorbestrafte Peter K. in der Wohnung seiner Eltern Unterschlupf. Weil er sich mit seinem neuen Mobiltelefon nicht auskannte, zertrümmerte er aus Wut das Gerät – seine Mutter bekam Angst und rief ein Taxi.
Da zuckte der Arbeitslose völlig aus, zückte ein Messer und forderte von seiner eigenen Mutter 100 Euro für das von ihm zerstörte Handy. Wenig später klickten für Peter K. wieder die Handschellen. Vor Gericht am Montag in Wr. Neustadt zeigte der Angeklagte wenig Reue. Richterin Christina Kuzmany verdonnerte Peter K. zu zehn Jahren Haft wegen schweren Raubes (nicht rechtskräftig).