Gallipoli

Experten rätseln über seltene Hai-Attacke in der Adria

Ein verletzter Kurzflossen-Makohai hat vor Gallipoli ein Motorboot gerammt und Fischer erschreckt. Der Vorfall ist in dieser Region äußerst selten.
Newsdesk Heute
27.04.2026, 08:40
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An der Küste der süditalienischen Stadt Gallipoli hat ein großer Hai ein Motorboot getroffen und Freizeitfischer in Angst versetzt. Bei dem Tier handelte es sich um einen ausgewachsenen Kurzflossen-Makohai, der offenbar verletzt war.

Laut ersten Berichten dürften die Verletzung des Hais sowie der Lärm des Bootsmotors das Tier gereizt haben. Ein Augenzeuge schilderte in sozialen Medien, dass der Hai plötzlich die Richtung gewechselt und die Unterseite des Bootes gerammt habe. "Ein dumpfer Schlag, gefolgt von einer Vibration durch das ganze Boot“, zitieren Medien einen der Fischer.

Wie kurier.at berichtet, wurde der Bug des Bootes dabei kurz angehoben, und der Motor machte ungewöhnliche Geräusche. Experten weisen darauf hin, dass Angriffe von Makohaien auf Boote in der Adria äußerst selten vorkommen.

Begegnungen mit Haien im Mittelmeer selten

Fachleute betonen, dass Kurzflossen-Makohaie normalerweise nicht auf Menschen oder Boote losgehen. Begegnungen im Mittelmeer gelten als ungewöhnlich. Im vergangenen Jahr wurde bereits ein kleineres Exemplar nahe Porto Cesareo gesichtet, was damals ebenfalls für Aufsehen sorgte.

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