Haider-Familie verlangte Herausgabe von Blutproben

Die Familie von Jörg Haider hatte im Oktober 2018 die Herausgabe seiner Blut- und Gewebeproben gefordert. Nun gibt es eine Entscheidung.
Seit dem Tod von Jörg Haider am 11. Oktober 2008 kursieren zahlreiche Verschwörungstheorien um den tödlichen Verkehrsunfall. Rund um seinen 10. Todestag erhielten diese Theorien dann neuen Zündstoff.

Die Familie des ehemaligen Kärntner Landeshauptmannes hatte im Oktober 2018 bei der Staatsanwaltschaft Klagenfurt nämlich die Herausgabe seiner Blut- und Gewebeproben gefordert, die nach seinem Unfall gesichert worden waren.

"Es gibt keine Proben mehr"

Nun ist diesbezüglich eine Entscheidung gefallen, berichtet die "Kronen Zeitung". Demnach wurde das Ersuchen der Familie Haiders abgelehnt.

CommentCreated with Sketch.76 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Laut Markus Kitz, Sprecher der Klagenfurter Staatsanwaltschaft, gibt es nämlich "keine Proben mehr". Die Autopsie von Haiders Leichnam wurde einst in Graz durchgeführt.

Anschließend wurden die Blut- und Gewebeproben dann in Innsbruck und auch in München noch einmal überprüft. Danach wurden sie zerstört.

1,8 Promille im Blut

Die Gerichtsmediziner kamen dabei immer zum selben Ergebnis: Haider stand zum Zeitpunkt des Unfalls unter Alkoholeinfluss und hatte 1,8 Promille im Blut.

Sein Tod wurde mittlerweile zu den Akten gelegt, der Fall ist für die Justiz schon lange abgeschlossen. (wil)

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