Haimbuchner-Seitenhieb gegen das "High Life"

Teamfoto aus vergangenen Tagen. Beim politischen Aschermittwoch in Ried waren Haimbuchner, Strache, Podgorschek und Vilimsky noch gemeinsam am Foto. Strache und Podgorschek mussten den Hut nehmen.
Teamfoto aus vergangenen Tagen. Beim politischen Aschermittwoch in Ried waren Haimbuchner, Strache, Podgorschek und Vilimsky noch gemeinsam am Foto. Strache und Podgorschek mussten den Hut nehmen.Bild: picturedesk.com
Bei der Vorstellung des neuen Sicherheitslandesrates Wolfgang Klinger ließ sich FPOÖ-Chef Manfred Haimbuchner einen kleinen Seitenhieb nicht entgehen.
Auf Facebook dankte FPOÖ-Chef Manfred Haimbuchner dem gefallenen Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache noch überschwänglich.

"Heinz-Christian Strache gebührt der ewige Dank des gesamten patriotischen Lagers", so Haimbuchner.

"Lieber Heinz-Christian, wir werden Dir das niemals vergessen!", so Haimbuchner auf seiner Facebook-Seite für seine 130.000 Facebook-Follower.

FPOÖ-Chef Manfred Haimbuchner (links) stellte Wolfgang Klinger als neuen Landesrat vor.
FPOÖ-Chef Manfred Haimbuchner (links) stellte Wolfgang Klinger als neuen Landesrat vor.
Während er also in FP-Fankreisen demonstrativ zu Strache hält, sieht die Sache bei anderen Auftritten anders aus.

Da ist man um Abgrenzung von Strache bemüht. Er werde in Wien "aufräumen", hatte Haimbuchner gleich am Wochenende gesagt. Und er kritisierte "dubiose Auslandskontakte" rund um Gudenus.

Bei der Präsentation von Wolfgang Klinger als Nachfolger von Landesrat Elmar Podgorschek legte Haimbuchner nun noch nach.



"Geht überhaupt nicht"


Eines würde Klinger und ihn einen. "Bodenständigkeit ist besser als High Life in der Welt", so Haimbuchner laut OÖN. Beobachter sehen darin einen Seitenhieb auf Ex-FP-Chef Strache.

Und zum Ibiza-Video sagte er: „Das geht überhaupt nicht, ganz egal, ob es eine besoffene Geschichte oder Prahlerei war."

Auf die Frage, ob Strache je wieder irgendeine Funktion in der FPÖ bekommen sollte, antwortete Haimbuchner klar "Nein".

(red)

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