Haimbuchner zu Strache: "Ihm gebührt ewiger Dank"

Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache (r.) und LHStv. Manfred Haimbuchner (FPÖ).
Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache (r.) und LHStv. Manfred Haimbuchner (FPÖ).Bild: Kein Anbieter/fotokerschi.at, picturedesk.com
Oberösterreichs FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner dankt Heinz-Christian Strache in einer Facebook-Botschaft überschwenglich. Offiziell distanziert man sich.
"Heinz-Christian Strache gebührt der ewige Dank des gesamten patriotischen Lagers. Er allein war es, der in fast 15 Jahren mühevoller Arbeit und aus der Asche von Knittelfeld eine neue FPÖ erschuf, die wieder ihren rechtmäßigen Platz unter den Großparteien Österreichs einnehmen und ihren alleinigen Führungsanspruch im konservativ-patriotischen Lager durchsetzen konnte. Lieber Heinz-Christian, wir werden Dir das niemals vergessen!", das schreibt Manfred Haimbuchner auf seiner Facebook-Seite.

Für den Rücktritt gebühre Strache "Anerkennung und Respekt", so Haimbuchner weiter.

Haimbuchner schrieb die Botschaft für seine fast 130.000 Facebook-Fans am Wochenende. Empfänger: Die FPÖ-Fans.

CommentCreated with Sketch.9 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch.


Kurz zuvor zeigte er sich gegenüber Zeitungen (und somit gegenüber einem neutraler eingestellten Publikum) kritischer.

Er wolle in "Wien aufräumen", sagte er etwa in den OÖN. Er lasse sich wegen einer "Blödheit auf einer Mittelmeerinsel" seine Arbeit in OÖ nicht ruinieren. Er sei vom Ibiza-Video erschüttert, so Haimbuchner weiter.

Damit die FPÖ in OÖ weiter an der Macht bleibt, musste wie berichtet LR Elmar Podgorschek seinen Hut nehmen.

Wie es weitergeht, gibt die ÖVP am Nachmittag bekannt.

(rep)

TimeCreated with Sketch.; Akt:
LinzNewsOberösterreichInnenpolitikCausa Strache

ThemaCreated with Sketch.Mehr zum Thema

CommentCreated with Sketch.Kommentieren