Zwei Mal soll Robert T. (52) in Bad Fischau (Wr. Neustadt) brutal überfallen worden sein. Aber: Die Polizei hatte Zweifel, untersuchte beide Fälle akribisch - und: Das "Opfer" soll alle getäuscht haben.
Zwei Mal soll Robert T. (52) in Bad Fischau (Wr. Neustadt) brutal überfallen worden sein. Aber: Die Polizei hatte Zweifel, untersuchte beide Fälle akribisch – und: Das "Opfer" soll alle getäuscht haben.
Die "Nazi-Überfälle" auf einen Angestellten in Bad Fischau sollen nur fingiert gewesen sein. Laut "Krone" dürfte der 52-Jährige (und seine Ehefrau) nun bei der Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt angezeigt werden. Im Herbst 2015 war Robert T. das erste Mal am Arbeitsweg überfallen und entstellt worden. Daraufhin musste sogar ein Mann (33) aus der Nachbarschaft als vermeintlicher Täter vor Gericht – wurde aber freigesprochen. Im Februar wurde Robert T. nochmal angegriffen, diesmal wurde er noch übler zugerichtet.
Öffentlich zeigte der Fischauer seine (oberflächlichen) Hakenkreuz-Wunden. Aber diesmal übernahm das Landeskriminalamt die Erhebungen, durchleuchtete den Fall genau und brachte gleich mehrere Ungereimtheiten an die Oberfläche. Kurz: Die Attentate können so nicht stattgefunden haben. T. bleibt bei seiner Version – es gilt die Unschuldsvermutung.