Hakenkreuze auf Fotos von Holocaust-Überlebenden

Die Ausstellung "Gegen das Vergessen" auf der Wiener Ringstraße wurde Ziel von neonazistischem Vandalismus. Unbekannte beschmierten die Portraits mit Hakenkreuzen.
Unbekannte haben offenbar in der Nacht mehrere großformatige Bilder von Holocaust-Überlebenden auf der Wiener Ringstraße mit Hakenkreuzen und antisemitischen Botschaften beschmiert.

Die Bilder sind Teil der Ausstellung "Gegen das Vergessen". Der Autor der Ausstellung, Luigi Toscano, zeigte sich in einem Facebook-Posting erschüttert und bestürzt von der neonazistischen Attacke.

Hakenkreuz und antisemitische Botschaften

Das Bild einer Holocaust-Überlebenden war mit einem Hakenkreuz verunstaltet worden. Auf ein anderes schrieben Unbekannte "1 Jesus = 6.000.000 Juden". Das bezieht sich wohl auf den antisemitischen Vorwurf des "Christusmordes", mit dem bereits im Mittelalter Hass auf Juden gerechtfertigt wurde.

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Zahlreiche Facebook-User zeigten sich in den Kommentaren unter dem Posting empört. Viele boten ihre Unterstützung bei der Wiederherstellung der Ausstellung an.

(hos)

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