Die Votivkirchen-Flüchtlinge sind schon seit Anfang März in das Servitenkloster im 9. Bezirk umgezogen. Sechs Tage später wurden zwei von ihnen verletzt und angezeigt, als es zu einer Prügelei kam. Nun die nächste schlechte Nachricht: 27 der ungefähr 60 Asylwerber bekamen einen negativen Asylbescheid. Es könnte sein, dass sie bald abgeschoben werden.
. Nun die nächste schlechte Nachricht: 27 der ungefähr 60 Asylwerber bekamen einen negativen Asylbescheid. Es könnte sein, dass sie bald abgeschoben werden.
Vor dem Protest, erzählte Flüchtlingssprecher Mir Jahangir dem ORF, "hatten nur drei von uns einen negativen Bescheid in ihrem Asylverfahren. Jetzt sind es 27, die keine Rechtsmittel mehr ausschöpfen können." Seitdem sich die Asylwerber bereit erklärten mit den Behörden zusammenzuarbeiten flatterten die negativen Bescheide ins Haus. Auch das Innenministerium bestätigt die Ausstellung.
Die Möglichkeiten schwinden
Damit könnte es sein, dass Einzelne bald aus Österreich fortmüssen. Nun werden die Möglichkeiten für die Asylwerber knapp. Humanitäres Bleiberecht steht den Betroffenen offen, allerdings nur, wenn sie berits fünf Jahre Aufenthalt in Österreich nachweisen können. Caritas-Sprecher Klaus Schwertner bezweifelt das. Eine andere Option ist, sich eine "Duldungskarte" durch die Fremdenpolizei ausstellen zu lassen, wenn die Ausweisung nicht möglich ist, weil zum Beispiel Dokumente fehlen.