Hamilton attackiert Formel-1-Bosse nach Farce in Spa

Lewis Hamilton
Lewis Hamiltonimago images/Motorsport Images
Dauerregen, zwei Runden hinter dem Safety Car - das Formel-1-Rennen in Spa war für die Fans eine Enttäuschung. Lewis Hamilton übt heftige Kritik.

Im Dauerregen von Spa verspritzte Max Verstappen seinen Sieger-Champagner ziemlich lustlos. Nach fast vierstündiger Wartezeit im Regenchaos entschied der Pole-Mann von Red Bull den ersten Grand Prix nach der Sommerpause im Schleich-Tempo hinter dem Safety Car für sich. Lediglich drei Runden wurden hinter dem Saftey Car gefahren, damit das Rennen gewertet wird. Damit gibt es halbe Punkte. Hinter Verstappen stand Williams-Pilot George Russell erstmals am Podest, Lewis Hamilton wurde als Dritter gewertet.

Der Weltmeister meinte nach dem Rennen: "Es hat mir so leidgetan für die Fans, da kann aber keiner was dafür. Als man uns zum Schluss rausgeschickt hat wusste man, es würde nicht besser werden und wir machen nur die beiden Runden hinterm Safety Car. Die sind notwendig für eine Wertung." 

Über die Entscheidung der Formel-1-Bosse meint er: "Der Sport hat eine schlechte Entscheidung getroffen. Sie haben uns also nur aus einem Grund rausgeschickt." Welcher Grund das ist? Für Hamilton steht fest: "Geld regiert die Welt. Und es war buchstäblich so, dass die zwei Runden des Rennens ein reines Geldszenario waren. Jeder bekommt also sein Geld, und ich denke, die Fans sollten es auch zurückbekommen, denn leider haben sie nicht gesehen, wofür sie gekommen sind und bezahlt haben."

Der Formel-1-Tross zieht nun allerdings weiter, und zwar nach Zandvoort in den Niederlanden. Dort wird bereits am kommenden Wochenende wieder gefahren. Für Fans und Piloten bleibt nur zu hoffen, dass das Wetter diesmal besser mitspielt.

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