Hamilton über Depression: "Gesundheit nicht gefährden"

Naomi Osaka, Lewis Hamilton
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Depressionen im Spitzensport - oft ein Tabuthema, nach dem Rückzug von Naomi Osaka bei den French Open in aller Munde. Jetzt spricht Lewis Hamilton.

Auch der Formel-1-Weltmeister hat die Probleme der Japanerin mitbekommen. Die Weltranglisten-Zweite weigerte sich in Paris, an den Medienterminen teilzunehmen. Nachdem sie mit einer Strafe belegt wurde, zog sie sich freiwillig aus dem Turnier zurück und gab bekannt, an Depressionen zu leiden.

"Sie ist eine unglaubliche Athletin und ein unglaublicher Mensch", meint Mercedes-Pilot Hamilton vor dem Rennen in Baku am Sonntag. "Sie hat in jungen Jahren so viel Druck auf ihren Schultern. Das kann schwer wiegen, weil viele nicht darauf vorbereitet sind."

Der Brite ist das Rampenlicht gewöhnt, das sei aber speziell zu Beginn seiner Karriere nicht der Fall gewesen. "Wenn man introvertiert ist und unter dieser Art von Druck steht, ist das nicht einfach", weiß Hamilton. 

Der PS-Star hält Osakas Äußerungen und Rückzug von den French Open für richtig: "Man sollte seine Gesundheit nicht aufs Spiel setzen, sondern das tun, was am besten für einen ist." Dass sie wegen der verpassten Pressekonferenz mit einer Geldstrafe von 15.000 Dollar belegt wurde, kritisiert er. "Es sollte keinen Fall geben, wo man so unter Druck gesetzt wird. Damit hätte man besser umgehen müssen."

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